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Heinrich George

Heinrich George

Heinrich George (1893 Stettin – 1946 Oranienburg), eigentlich hieß der legendäre Schauspieler Georg August Friedrich Wilhelm Schulz – sein Fach war das Drama. Er debütierte 1911 in dem kleinen Theater Bürgerliche Ressource in Stettin. Sein erstes richtiges Engagement erhielt er ein Jahr später in Kolberg, in der Operette Die keusche Susanne von Jean Gilbert. Er hat in Stücken vieler namhafter Autoren wie Shakespeare, Schiller und Goethe gespielt. 1921 begann seine Filmkarriere, die ihm sehr große Popularität in ganz Deutschland einbrachte. Mit seinem schauspielerischen Schaffen hatte George teil am Erfolg großer Klassiker der Filmgeschichte. Ausschnitte aus dem Stummfilm Metropolis (Regie: Fritz Lang, 1927) dienten Rock- und Popstars der internationalen Musikszene, z. B. Queen oder Madonna, für Videoclips oder fanden Eingang in die erste Verfilmung des Romans Berlin Alexanderplatz von Alfred Döblin (Regie: Phil Jutzi, 1931). Gemeinsam mit anderen gebürtigen Stettinern wie Dita Parlo und Heinrich von Twardowski spielte George in Hollywood-Verfilmungen, z. B. in Menschen hinter den Gittern. Nach der Machtergreifung Hitlers erhielt er zunächst Berufsverbot, später spielte er in Propagandafilmen. Seit 1938 – in diesem Jahr hatte er den Direktorenposten des Schiller-Theaters in Berlin angetreten – half er jüdischen Schauspielern durch Engagements in seinem Theater. George hat in 81 Filmen gespielt. Sein letzter Film war Kolberg (Regie: Veit Harlan, Wolfgang Liebeneiner, 1945), ein Propagandafilm mit moderner Regie, der mit einem Budget von geschätzt 10 Mio. Reichsmark realisiert wurde. 1945 wurde George von den Sowjets verhaftet. Er starb im Konzentrationslager Sachsenhausen an Entkräftung.

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