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Szczecin ist sehr gut vorbereitet

Thursday, 31/07/2008
Szczecin ist sehr gut vorbereitet

Der Stellvertretende Staatssekretär im Ministerium für Regionalenwicklung, Janusz Mikuła, betonte gestern während seines offiziellen Besuchs in Szczecin, wie gut die Stadt auf die Errichtung einer Müllverbrennungsanlage vorbereitet sei.

Szczecin bereite sich auf die Errichtung der Müllverbrennungsanlage sehr gut vor, stellte Janusz Mikuła, stellvertretender Staatssekretär im Ministerium für Regionalenwicklung, während seines Besuches bei der Szczeciner Stadtverwaltung fest. Die Stadt unternehme mehr, als die Vorschriften in dieser Phase von ihr verlangten – seit einigen Monaten führe sie soziale Konsultationen durch. In dieser Phase seien sie weder kraft EU-Vorschriften, noch kraft nationaler Vorschriften erforderlich, behauptet der Minister.

Der ministerielle Besuch in Szczecin steht im engen Zusammenhang mit der Bewerbung um europäische Mittel im Rahmen des Programms „Infrastruktur und Umwelt“, und insbesondere mit der Umsetzung der Aufgabe „Errichtung einer Anlage zur thermischen Unschädlichmachung von Kommunalabfällen in Szczecin“.

Während der Pressekonferenz redete Staatssekretär Mikuła von der Notwendigkeit einer detaillierten Prüfung der vorgeschlagenen Standorte. Szczecin sei in die engere Wahl gezogen worden, sagte der Minister. - Nun stehe die Stadt vor der wichtigen Aufgabe, die Prüfungen und den Antrag so vorzubereiten, dass man dabei keinen Fehler begehe und somit die Chancen auf die finanzielle Unterstützung aus EU-Mitteln nicht verliere.

Der Entwurf der Anlage zur thermischen Unschädlichmachung von Kommunalabfällen in Szczecin, die gemeinhin „Müllverbrennungsanlage” genannt wird, basiert auf einer entsprechenden Anlage der Stadt Wien und auf der Verbrennungsanlage Spittelau. Die Verbrennungsanlage in Szczecin wird erst nach der Wahl des Standortes entstehen. Die Stadtverwaltung zog fünf Varianten in Erwägung. Von den fünf analysierten Standorten blieben drei übrig.

Es sei bereits bekannt, dass die Müllverbrennungsanlage weder in dem Stadtteil Żydowice, noch in Skolwin entstehe, so der stellvertretende Oberbürgermeister Beniamin Chochulski. Dies ergebe sich aus den durchgeführten Analysen.

Von den drei sonstigen Standorten befinden sich zwei in Międzyodrze (zwischen West- und Ostoder) und einer in Pomorzany. Jetzt sind eine Machbarkeitsstudie und ein Umweltbericht zu erstellen. Erst diese Untersuchungen werden erweisen, welcher der Standorte der geeignetste ist. Dies wird jedoch nicht vor dem ersten Vierteljahr 2009 der Fall sein.

Bei der endgültigen Endscheidung über den Standort der Investition werden nicht nur wirtschaftliche Faktoren, sondern auch der sehr wesentliche soziale Faktor berücksichtigt“, versicherte der Stellvertretenden Oberbürgermeister Chochulski.

An den Gesprächen mit dem Staatssekretär und dem Oberbürgermeister von Szczecin waren auch der Vorstandsvorsitzende der ZEDO [Die Gruppe der Kraftwerke „Untere Oder“ AG], Jerzy Kondratowicz, und der Vorstandsvorsitzende von WFOŚiGW [Wojewodschaftsfonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft], Jacek Chrzanowski, beteiligt.

„Ein sehr wichtiges Element der Errichtung der Anlage zur thermischen Unschädlichmachung von Kommunalabfällen ist die Energiewiedergewinnung“, erklärte Piotr Krzystek, der Oberbürgermeister von Szczecin. „Dies erlaubt es uns, die Abfallverwertungskosten zu reduzieren“, fügte er hinzu.

Die Errichtung der Anlage zur thermischen Unschädlichmachung von Kommunalabfällen ist ein Teil des Abfallbewirtschaftungssystems in Szczecin. Die Investitionskosten werden sich auf ca. 300 Millionen polnische Złoty belaufen, davon kann die Stadt aus den EU-Mitteln ca. 255 Millionen polnische Złoty erhalten.

Wir sind zur Reduktion der auf den Mülldeponien abgelagerten Abfälle gesetzlich verpflichtet. Gemäß Art. 5.2. der Richtlinie 99/31/EG und Art. 16a. Abs. 4 des novellierten Abfallgesetzes wird die Reduktion der zur Deponierung bestimmten Kommunalabfälle zu unserer Hauptaufgabe. Insbesondere gilt dies in Bezug auf die biologisch abbaubaren Bestandteile von Kommunalabfällen. 
Bis zum Jahre 2020 könnten auf den Mülldeponien max. 35% des Gewichtes der im Jahre 1995 erzeugten biologisch abbaubaren Bestandteile landen. Ab dem 01. Januar 2013 wird man auf Mülldeponien nur Abfälle mit Spurenmengen an organischen Inhaltsstoffen deponieren dürfen. Somit sperrt man den Weg für Abfälle, die man so verarbeiten kann, dass die zu deponierenden Abfälle keine organischen oder brennbaren Inhaltsstoffe mehr enthalten. 
Deswegen wird Szczecin das komplexe Abfallbewirtschaftungsprogramm umsetzen. Es wird bereits ein neues Abfallbewirtschaftungsprogramm erarbeitet, in dem die anzustrebenden Ziele und die notwendigen Maßnahmen festgelegt werden. 

In Szczecin wird es mehr Sonderabfallannahmestellen geben. Geplant wird auch die Inbetriebnahme einer Kompostier- und Sortieranlage für Kommunalabfälle. Die Stadt wird mit der Errichtung der Anlage zur thermischen Unschädlichmachung von Kommunalabfällen (ZTUOK) beginnen. Nach einer entsprechenden Prüfung wurden einige Standorte genannt: Ostrów Grabowski, Gdańska Straße, Stołczyńska Straße sowie das Gelände von Wiskord und Pomorzany. Die Ausführbarkeitsstudie wird erweisen, welcher dieser Standorte die für die Stadt und die Einwohner beste Lösung darstellt.

Alle Entscheidungen werden erst nach Beratungen mit Einwohnern getroffen. Über Arbeitsfortschritte werden Sie auf der Webseite www.gospodarka-odpadami.pl auf dem Laufenden gehalten. 

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