Funktionsweise der Wirtschaftszonen

Funktionsweise der WirtschaftszonenDie Funktionsweise der Sonderwirtschaftszonen (SWZ) wurden im polnischen Gesetz vom 20. Oktober 1994 über Sonderwirtschaftszonen definiert. Gemäß dem o.g. Gesetz bildet die Erlangung eines Gewerbescheins im Gebiet der entsprechenden Zone die Grundlage für die Inanspruchnahme öffentlicher Beihilfen.
   Verfahren zur Ausgabe eines Gewerbescheins sowie der Erlaubnis zum Erwerb von Immobilienrechten innerhalb der SWZ.

 1.Vorläufige Erklärung (Meldung des Investors),

 2.Bekanntmachung der Ausschreibung bzw. des Verhandlungsverfahrens zwecks Auswahl des Immobilienerwerbers, der den Gewerbeschein für das Gebiet der SWZ erlangen wird,

  3.Einreichung des Angebots durch den Investor,

  4.Analyse des Angebots durch die SWZ,

  5.Ausgabe des Gewerbescheins für das Gebiet der SWZ sowie Übertragung von Immobilienrechten.

 

Öffentliche Beihilfen für Unternehmer, die ihr Gewerbe innerhalb der SWZ führen

 Die Sonderwirtschaftszone Euro - Park Mielec bietet den Unternehmern öffentliche Beilhilfe in Form von Erwerbssteuerbefreiung. Investoren, die den Gewerbeschein für die Sonderwirtschaftszone erlangen und mindestens 100 Tsd. EURO investieren, erlangen automatisch das Recht auf Erwerbssteuerbefreiung in der EU-rechtlich maximal zulässigen Höhe.

 Steuererleichterungen in der EU-rechtlich maximal zulässigen Höhe betragen: 50% der Investitionskosten für Großunternehmer, 60% für mittlere Unternehmer und 70% für kleine Unternehmer, demgegenüber betragen die Sätze für die Wojewodschaft Zachodniopomorskie und damit für die Unterzone Szczecin SWZ jeweils: 35%, 45%, 55%.

Öffentliche Beihilfe wird den Unternehmern in Form von Steuerbefreiungen gewährt und stellt Regionalbeihilfe dar, die auf folgender Grundlage gewährt wird:

 1.Entstehung von Erstinvestitionskosten,

2.Schaffung neuer Arbeitsplätze. 1) In der Unterzone Szczecin SWZ beträgt die Höhe der Steuerbefreiung aufgrund der Entstehung von Erstinvestitionskosten:

 

 1.für Großunternehmer   35% 

 2.für mittlere Unternehmer 45%    der Entstandenen Investitionskosten

 3.für Kleinunternehmer   55%

 Voraussetzung für den Anspruch auf Beihilfe ist das Führen des Gewerbes und Unterhaltung von Sachanlagen über einen Mindestzeitraum von:

 1.5 Jahren – für Großunternehmer,

 2.3 Jahren – für kleine und mittlere Unternehmer.

 2) In der Unterzone Szczecin SWZ beträgt die Höhe der Steuerbefreiung aufgrund der Schaffung neuer Arbeitsplätze:

 1.für Großunternehmer   35%

 2.für mittlere Unternehmer 45%    der zweijährigen Arbeitskosten der neu beschäftigten Arbeitnehmer

 3.für Kleinunternehmer   55%

Vorausgesetzt wird die Beibehaltung der Arbeitsplätze durch den Unternehmer über einen Mindestzeitraum von:

 1.5 Jahren – für Großunternehmer,

 2.3 Jahren – für kleine und mittlere Unternehmer.

Die oben genannten Steuerbefreiungen stehen ausschließlich Unternehmern zu, die ihr Gewerbe im Gebiet der Sonderwirtschaftszone führen.